In einer komplexeren EDV-Umgebung helfen Management-Instrumente Kosten zu sparen und die Verfügbarkeit zu erhöhen.
In der Vergangenheit wurden Systeme grösstenteils und vorwiegend dezentral administriert.
Das verursachte in Unternehmen enormen Arbeitsaufwand und Kosten. Aus diesem Grund werden die Systeme in moderne IT-Infrastrukturen von einem zentralen Standort aus verwaltet.
Sowohl das Netzwerk- als auch das System-Management befassen sich mit der Pflege und dem Überwachen (Monitoring) von Geräten und Anwendungen. Eine klare Trennung zwischen der Administration von Netzwerk und Servern gibt es allerdings nicht. Änderungen im Server-Management wirken sich in der Regel auch auf das Netzwerk-Management aus.
Damit die zentrale Verwaltung der Systeme nun auch tatsächlich effektiv ist, muss ein ausgeklügeltes Netzwerk- und System-Management implementiert werden.
Wobei "ausgeklügelt" nicht gleichbedeutend mit hohen Kosten und grossem Aufwand verstanden werden muss. In zahlreichen Kundenumgebungen haben wir Lösungen implementiert die den Bedürfnissen gerecht werden und ein optimales Kosten - Nutzen Verhältnis aufweisen.
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Beispiel: Lösungen ab CHF 3'000
System und Netzwerk Überwachungen müssen nicht teuer sein: Bereits ab CHF 3'000 können Sie kleine Systeme und Netzwerke überwachen und sich automatisch via Monitor, E-Mail, Pager oder SMS alarmieren lassen.
Kleiner Exkurs "System-Management":
Server-Management
Bei der Verwaltung der Server stehen die einzelnen Komponenten im Vordergrund. Als grundlegende Aufgaben fallen das Installieren und Aktualisieren von Software sowie das Überwachen und Steuern verschiedener System-Ressourcen an.
Netzwerk-Management
Das Netzwerk-Management betrachtet die einzelnen Geräte als eine voneinander abhängige Einheit. Ziel ist die störungsfreie Funktion des Netzwerkes bei optimaler Performance. Eine zentral installierte, herstellerübergreifende Netzwerk-Management-Software sammelt alle einlaufenden SNMP-Daten in einer Datenbank. Diese Angaben bereitet das Überwachungssystem grafisch auf, so dass der Netzwerkadministrator einen guten Überblick über den Zustand seines Netzwerks erhält. Zudem wertet die Netzwerk-Software alle relevanten Informationen aus, wie Auslastung, Betriebsstatus oder Performance, um bei Überschreitung definierter Schwellwerte den Administrator zu alarmieren.
Wichtige Management-Standards
Die Vielzahl parallel existierender Standards macht das System- und Netzwerk-Management
kompliziert. In der Netzwerk-Administration dominiert SNMP (Simple Network Management Protocol), sein Pendant bei der Geräteverwaltung heisst DMI (Desktop Management Interface).
SNMP
Seit mehr als einem Jahrzehnt bildet das 1988 entwickelte SNMP die Grundlage für die Verwaltung von TCP/IP-Umgebungen. Als Primärziel bei der Entwicklung des Protokolls fungierte die Unabhängigkeit von Betriebssystemen, Rechnerplattformen oder Geräten. Darüber hinaus sollte SNMP leicht erweiterbar sein und nur minimale System-Ressourcen belegen. Eine SNMP-Umgebung besteht aus einer Management-Station und mindestens einer Netzwerkkomponente. Die Management-Station steuert und überwacht die Netzwerkkomponente, wie etwa einen Router, Drucker oder Host. Dort laufen so genannte Agenten-Prozeduren. Über SNMP tauscht die Manager-Station Daten mit den Agenten aus und erledigt deren Auswertung. Die Kommunikation zu den Agenten setzt eine Management-Information-Base(MIB) voraus. Diese gewährleistet, dass die Manager-Station nur Informationen anfordert, die die Agenten-Prozeduren auch liefern können.
DMI
Die konsistente Verwaltung des gesamten Netzes via SNMP setzt voraus, dass alle enthaltenen Systeme und Komponenten dieses Protokoll auch unterstützen. Um dies für alle PC-Komponenten in einheitlicher Weise zu gewährleisten, entwickelte die Desktop Management Taskforce ab 1992 das DMI (Desktop Management Interface). DMI kann über ein DMI-Komponenten-Interface herstellerspezifische Informationen aller Hard- und Software-Komponenten im PC abfragen. Dazu benötigt es allerdings die zur fraglichen Hardware gehörige Management-Information-Format-Datei (MIF), die im Lieferumfang des Geräts enthalten ist. Der Hersteller der Komponente definiert darin die verfügbaren Daten wie Produktname, Version oder Seriennummer. Diese Daten wertet der SNMP-Agent aus und leitet die Informationen an die Management-Konsole weiter.